Grete Werner-Wesner

Grete Werner-Wesner



 1935   	geboren in Stuttgart
 1952–57    Studium der freien und angewandten Malerei an der Staatl.Akademie
		   der bild.Künste Stuttgart.Schülerin von Willi Baumeister
 Seit 1958  freiberuflich als Malerin in Oberriexingen tätig.
 2003   	Umzug nach Heidelberg.
 2006   	Wechsel zum BBK Heidelberg.
		    Arbeitet weiterhin regelmäßig in ihrem Atelier in Oberriexingen.
    



Themenbereiche sind – Menschen, Landschaftsformen, Baumvariationen, Siedlungsspuren und Stadtstrukturen
 - die immer wiederkehrend mit neuen Ansätzen bearbeitet werden. Auch Blau und Rot sind zum Anlass für 
neue Arbeiten geworden wie „himmelblau = wasserblau“ oder Rot in den Siedlungsspuren und Roten Gruppen.

Schwerpunkte in der freien künstlerischen Arbeit sind Zeichnungen. Arbeitsmittel sind von Anfang an  
Farbstift und Feder neuerdings kam Ölpastell dazu und Acryl auf Polyestergewebe für die Fahnen im Aussen
bereich.  „Die Form modelliert Grete Werner – Wesner allein durch Einsatz und Aussparung, Verdichtung und 
Auflösung von Schraffuren. Einzig durch die Verwendung dieser einfachen grafischen Mittel schafft sie eine 
naturbezogene Stofflichkeit. Dabei lässt sie es nicht bei der flächigen, zweidimensionalen Formgebung, 
sondern erzeugt durch An- und Abschwellen der Schraffurbänder die Illusion von Volumen......Im Aufbau großer 
Formen durch heranziehen von kleinsten, auf Partikelgröße geschrumpften Einzelformen, die zu Mustern und 
Strukturen zusammentreten, beweist Grete Werner - Wesner ihre Virtuosität im Umgang mit den zeichnerischen 
Ausdrucksmitteln. Mit ungeheuerer Geduld und Liebe zu den minimalen Formen schafft sie ihre am Ende oft zu 
Monumentalität angewachsenen Werke. Dem großen Entwurf  einer Arbeit steht hier die mit Akribie ausgeführte 
Flächengestaltung gegenüber.“                                                                       Monika Golisch - Gassner